Technisches
Büro Sauter
Schwerpunkt

Wir übernehmen den Weg ins System, nicht erst die Prüfung am Ende

Vorgeschrieben ist nur die Prüfung. Alles davor – Struktur aufbauen, Daten einspielen, Bestand pflegen – können Sie abgeben. Meistens ist genau das der günstigere Weg.

Der Ablauf

Was Connect von Ihnen verlangt

Audi hat Connect als Datenablage für die Betriebsmitteldokumentation eingeführt. Technisch ist es eine angepasste Teamcenter-Umgebung, erreichbar über ein Remote-Gateway auf einem Audi-Rechner.

Wer selbst einspielen will, braucht einen eigenen Connect-Zugang – der ist kostenpflichtig. Dazu kommt die Einarbeitung. Das System ist nicht selbsterklärend, und seine Eigenheiten lernt man nicht nebenbei. Für ein Haus, das im Jahr zwei oder drei Betriebsmittelprojekte an Audi liefert, steht dieser Aufwand in keinem Verhältnis zum Nutzen.

Wie ein Connect-Projekt abläuft

1 · Das leere Gerüst. Audi legt pro Maschine ein leeres Gerüst des Betriebsmittelstammbaums an. Die Knoten für die Allgemeine Dokumentation und die Elektrodokumentation stehen darin bereits – Daten noch keine.

2 · Die Mechanik ergänzen. Der Stammbaum wird nach Excel exportiert, und in dieser Datei kommt die mechanische Struktur Ihrer Maschine dazu: die Baugruppen so, wie sie im Gesamtmodell aufgebaut sind. Für eine mittlere Anlage sind das schnell zwei- bis dreihundert Zeilen über mehrere Ebenen.

Diesen Schritt macht sinnvollerweise, wer die Maschine am besten kennt – Sie. Auch deshalb, weil hier Absprachen mit Audi einfließen, was aufgenommen wird und was nicht. Wenn Sie ihn trotzdem abgeben möchten, übernehmen wir ihn; dann brauchen wir die entsprechenden Angaben zur Maschine von Ihnen.

3 · Struktur in Connect aufbauen. Aus Ihrer Liste erweitern wir den Stammbaum im System. Diesen Schritt können Sie auch selbst machen – wenn Sie einen Connect-Zugang haben und die Zeit dafür.

4 · Daten einspielen. In jeden Knoten gehören die zugehörigen Unterlagen.

5 · Prüfen und freigeben. Die eingespielten Daten müssen von einem zugelassenen Prüfbüro geprüft und freigegeben werden. Das ist der einzige Schritt, der zwingend außer Haus geht.

Kurz gesagt: Schritt 2 gehört Ihnen, Schritt 5 gehört uns, und alles dazwischen entscheiden Sie.

Was geprüft wird

Vollständigkeit, Durchgängigkeit zwischen Stückliste, Baugruppenzeichnung und 3D-Modell sowie die Übereinstimmung mit den Vorgaben des Lastenhefts und des Prüfberichts.

Dazu kommt eine Prüfung, die es außerhalb von Connect so nicht gibt: Das System setzt aus den einzelnen STEP-Dateien Ihre Maschine als Gesamtmodell wieder zusammen. Dabei zeigt sich, ob jede Baugruppe an der richtigen Stelle sitzt. Sitzt sie dort nicht, korrigieren wir das.

Positionsdaten müssen Sie uns nicht liefern. In aller Regel kommen wir ohne aus. Nur wenn etwas nicht aufgeht, melden wir uns bei Ihnen.

Was dafür spricht, uns das machen zu lassen

Audi lässt bewusst offen, wer die Vorarbeiten erledigt, und bietet dem Zulieferer ausdrücklich die Möglichkeit, sie selbst zu übernehmen. Das funktioniert – es ist nur selten der günstigere Weg.

Fehler entstehen gar nicht erst. Wer beim Einspielen bereits weiß, wogegen anschließend geprüft wird, legt Unterlagen nicht falsch ab und liefert keine Formate, die später abgelehnt werden. Solche Dinge fallen bei uns während der Aufbereitung auf – zu einem Zeitpunkt, an dem die Korrektur ein Handgriff ist und kein Rückläufer.

Weniger Schnittstellen. Jede Übergabe zwischen zwei Beteiligten ist eine Stelle, an der etwas verlorengeht oder missverstanden wird. Wer Aufbau, Einspielen und Prüfung aus einer Hand vergibt, hat diese Stellen nicht.

Keine Duplikate. Wir führen den Bestand so, dass keine Dubletten entstehen. In einem PLM-System ist das kein Schönheitsfehler: Duplikate hängen an falschen Knoten, werden mitversioniert und lassen sich später kaum noch sauber entfernen.

Was Sie von uns zurückbekommen

Ihre Daten geordnet – auf Wunsch. Ein Export aus Connect landet als einzelner Ordner ohne Struktur. Wenn Sie möchten, bekommen Sie den Bestand von uns in einer Ordnerstruktur, die dem Betriebsmittelstammbaum entspricht: jede Datei dort, wo sie hingehört.

Abgleich bei unklaren Datenständen. Wenn nicht mehr sicher ist, welcher Stand im System liegt, gleichen wir den Bestand in Connect gegen Ihre Lieferung ab – damit am Ende der Stand drinsteht, der drinstehen soll.

Große Datenbestände

Viele Daten? Gerade dann lohnt sich die vollständige Übergabe.

Was bei fünfzehn Dokumenten kaum ins Gewicht fällt, ist bei einer Anlage mit mehreren tausend Dateien ein eigenes Projekt. Unsere Abläufe sind auf große Bestände ausgelegt – der Aufwand wächst bei uns nicht im selben Maß wie die Datenmenge.

So fangen wir an

Sie liefern die Ausgangsdaten, wir bringen sie bis zur geprüften und freigegebenen Dokumentation in Connect. Ob wir dabei nur prüfen oder den ganzen Weg übernehmen, entscheiden Sie – und Sie können sich auch mittendrin umentscheiden.

Connect-Projekt anfragen

Newsletter